Da dreht sich die Welt glatt noch einen Tick schneller: Wenn der Spinn von iRiver rauskommt, ist endlich mal wieder ein stylisches, flaches, gut aussehendes Gerät auf dem Markt, welches Multitouch unterstützt und keinen angebissenen Apfel featured.
Ein paar Änderungen sind zu verzeichnen: Den MP3-Player sollte es zuerst in einer 4, 8 und 16 GB Version geben. Laut neuesten Meldungen (engadget) ist aber 8 GB Max das höchste der Gefühle, zumindest beim koreanischen Modell. Auch der Mini SD Slot musste wohl den ökonomischen Bedenken der Designer weichen, außerdem läuft der Spinn jetzt nur noch 24 Stunden statt der angegebenen 27 Stunden von der Batterie.
Ansonsten ist alles wie gewohnt: 3,3 Zoll Bildschirm. Bluetooth. T-DMB TV. Analoges Rad, das sich rechts oben am Ding dreht und wahnsinnig originell rüberkommt. Der Spinn sieht ein bisschen aus, wie eine flach gedrückte Digitalkamera. Oder wie das abgerissene Display eines Camcorders. Trotz dieser Assoziationen irgendwie schick. Wirds in Silber und Weiß geben. Yummy!
MP3 im Button-Pin Format. Ein MP3-Player zum Ans-Hemd-Stecken. Ein MP3 Player, der aussieht wie einer dieser “Ich bin gegen Atomkraft”-Buttons. Früher, als Mami und Papi noch nicht so fies waren, und das Geld für den Newman Cool Man MP3 Player sicherlich ohne große Diskussion herausgerückt hätten.
Dieses Abspielgerät, auf Pressefotos im Wasserfall auf einer Orange posierend (obwohl der Player nicht mal ansatzweise wasserdicht ist), kostet nicht viel und sieht auch irgendwie komisch aus. Klar, es ist eine lustige Idee, aber kann weder in Sachen Look noch Coolness noch Originalität noch Funktionsweise groß gegen die Konkurrenz anstinken.
Wenn schon, dann hätte ich gerne einen Star Trek Kommunikator zum Anstecken. Oder einen Totenschädel, der auf Knopfdruck anfängt, zu lachen, und nebenbei MP3s abspielen kann. Aber doch nicht so einen Anstecker aus dem amerikanischen Wahlkampf…
via engadget
iCarta bringt iPod-Zubehör auf den Markt, dessen Designblatt wohl aus der Resterampe in den “Gute Idee”-Ordner gerutscht ist. Die haben ein Stereo-iPod-Dock gebaut, welches gleichzeitig als Haltevorrichtung für Toillettenpapier dient.
Der allseits gehegte Traum eines jeden iPod-Fans wird also war: Jetzt kann ich mich auch auf der Toillette mit Musik berieseln lassen. Oder einfach nur meinem liebsten Elektronik-Gadget beim Aufladen zusehen, während ich etwas ablade…
Die verbauten Lautsprecher sind wasserdicht. Das Gerät braucht ansonsten einen Stromanschluss und jede Menge guten Willen etwaitiger, von der Idee vielleicht nicht ganz so begeisterter, Mitbewohner. Für 50 Dollar ist das Zubehör zum iPod relativ billig - trotzdem wohl nur was für die wirklich fanatischen iPod-Anhänger.
Der ehemalige Marktführer in Sachen mp3-Player, iriver, bringt sein neuestes Modell heraus. Das trägt den Namen “Lplayer” und kommt in sehr praktischem Design daher: Das Gerät ist extrem klein und passt mit einem 2-inch-Screen locker in eine Faust hinein.
Trotz der geringen Größe sind 8 GB Speicher im Lplayer verbaut. Es werden fast alle gängigen Codecs unterstützt. Bis auf Apples AAC. Ob da noch Verbitterung bei iriver gegenüber dem Konkurrenten sitzt, der das Unternehmen mit dem iPod von der Spitze gedrängt hat?
Das Ding kann sogar Videos spielen, die aber auf dem kleinen Bildschirm nicht sonderlich imposant sein dürften. Dieses Feature bringt also höchstens was für Musikvideos oder Funclips - nagut, das ist auf der anderen Seite bei jedem anderen Handy-Bildschirm auch so.
Der Sound ist okay, Radio und Stimmenaufnahme funktionieren auch. Die 4 GB Version wird 110, die 8GB Version 160 Dollar kosten.
Leider wird es beim momentanen iEverything-Hype für iriver extrem schwierig werden, mit seinen MP3-Playern nennenswerte Marktanteile abzugreifen. Dabei ist das Gerät ziemlich cool gemacht. Es passt in wirklich jede Hosentasche und lässt sich auch sonst sehr einfach transportieren.
8 GB bieten genug Platz für eine durchschnittlich große Musiksammlung. Das Video-Feature ist dagegen wohl nicht mehr als ein nettes Gadget.