Die MP3-Ausflüge der Computerfirma Dell liegen schon etwas (EXTREM LANGE!) zurück.
Dementsprechend skeptisch bin ich bei folgender Meldung: Dell plant die Rückkehr ins Geschäft mit einem MP3 Player, der Internetradio über WiFi empfängt.
Das Ding ist extrem hässlich.
Dell hat die Fläche des Players mit Bedienelementen verbaut und darüber einen blauen Bildschirm gesetzt, von dem laut gizmodo noch nicht klar ist, ob er ein Touchscreen sein wird. Was würde aber ein Touchscreen bringen, wenn 2/3 der Fläche mit diesen komischen Knöpfen zudesignt sind?
Gut daran ist der relativ niedrige Preis, unter hundert Euro, aber ob das wirklich ausreichen wird, um die Leute zu überzeugen, ist fraglich. Internetradio gut und schön, aber wenn man sich nicht traut, den Player zu zücken, weil er so hässlich ist, kann man auch keine Kanäle wechseln.
Via: Gizmodo
Ein Original. Aus China. Rechtesituation … uuum … nächster Punkt. Introducing: Den Bejing National Stadium MP3 Player 2008! Das Stadion für die Hosentasche. Kann auch Musik abspielen!
Ich habe lange keinen MP3-Player mehr gesehen, der so merkwürdig aussieht. Liegt vielleicht am mittelmäßigen Pressefoto. Aber warum soll ich mir die mäßig gelungene Nachbildung eines real existierenden Stadions in die Hosentasche stecken und dann einen Kopfhörer dranstecken? Für chinesische Nationalgesänge ist das Gerät zu wenig mächtig, für alle andere Art von Musik passt es irgendwie nicht. Ich persönlich war beim Anblick des National Stadium Players ehrlich gesagt an den Inhalt der mittlerweile vom Aussterben bedrohten Überraschungseier erinnert.
Aber die Form… funktional ist das nicht. Schön Auch nicht. Keine Ahnung, wer das braucht.
Da dreht sich die Welt glatt noch einen Tick schneller: Wenn der Spinn von iRiver rauskommt, ist endlich mal wieder ein stylisches, flaches, gut aussehendes Gerät auf dem Markt, welches Multitouch unterstützt und keinen angebissenen Apfel featured.
Ein paar Änderungen sind zu verzeichnen: Den MP3-Player sollte es zuerst in einer 4, 8 und 16 GB Version geben. Laut neuesten Meldungen (engadget) ist aber 8 GB Max das höchste der Gefühle, zumindest beim koreanischen Modell. Auch der Mini SD Slot musste wohl den ökonomischen Bedenken der Designer weichen, außerdem läuft der Spinn jetzt nur noch 24 Stunden statt der angegebenen 27 Stunden von der Batterie.
Ansonsten ist alles wie gewohnt: 3,3 Zoll Bildschirm. Bluetooth. T-DMB TV. Analoges Rad, das sich rechts oben am Ding dreht und wahnsinnig originell rüberkommt. Der Spinn sieht ein bisschen aus, wie eine flach gedrückte Digitalkamera. Oder wie das abgerissene Display eines Camcorders. Trotz dieser Assoziationen irgendwie schick. Wirds in Silber und Weiß geben. Yummy!
MP3 im Button-Pin Format. Ein MP3-Player zum Ans-Hemd-Stecken. Ein MP3 Player, der aussieht wie einer dieser “Ich bin gegen Atomkraft”-Buttons. Früher, als Mami und Papi noch nicht so fies waren, und das Geld für den Newman Cool Man MP3 Player sicherlich ohne große Diskussion herausgerückt hätten.
Dieses Abspielgerät, auf Pressefotos im Wasserfall auf einer Orange posierend (obwohl der Player nicht mal ansatzweise wasserdicht ist), kostet nicht viel und sieht auch irgendwie komisch aus. Klar, es ist eine lustige Idee, aber kann weder in Sachen Look noch Coolness noch Originalität noch Funktionsweise groß gegen die Konkurrenz anstinken.
Wenn schon, dann hätte ich gerne einen Star Trek Kommunikator zum Anstecken. Oder einen Totenschädel, der auf Knopfdruck anfängt, zu lachen, und nebenbei MP3s abspielen kann. Aber doch nicht so einen Anstecker aus dem amerikanischen Wahlkampf…
via engadget
Der ehemalige Marktführer in Sachen mp3-Player, iriver, bringt sein neuestes Modell heraus. Das trägt den Namen “Lplayer” und kommt in sehr praktischem Design daher: Das Gerät ist extrem klein und passt mit einem 2-inch-Screen locker in eine Faust hinein.
Trotz der geringen Größe sind 8 GB Speicher im Lplayer verbaut. Es werden fast alle gängigen Codecs unterstützt. Bis auf Apples AAC. Ob da noch Verbitterung bei iriver gegenüber dem Konkurrenten sitzt, der das Unternehmen mit dem iPod von der Spitze gedrängt hat?
Das Ding kann sogar Videos spielen, die aber auf dem kleinen Bildschirm nicht sonderlich imposant sein dürften. Dieses Feature bringt also höchstens was für Musikvideos oder Funclips - nagut, das ist auf der anderen Seite bei jedem anderen Handy-Bildschirm auch so.
Der Sound ist okay, Radio und Stimmenaufnahme funktionieren auch. Die 4 GB Version wird 110, die 8GB Version 160 Dollar kosten.
Leider wird es beim momentanen iEverything-Hype für iriver extrem schwierig werden, mit seinen MP3-Playern nennenswerte Marktanteile abzugreifen. Dabei ist das Gerät ziemlich cool gemacht. Es passt in wirklich jede Hosentasche und lässt sich auch sonst sehr einfach transportieren.
8 GB bieten genug Platz für eine durchschnittlich große Musiksammlung. Das Video-Feature ist dagegen wohl nicht mehr als ein nettes Gadget.
Angeblich soll noch im Juli mit der Produktion des neuen Zune angefangen werden. Der neue Zune soll eine 80 GB große Festplatte haben und Scorpio heißen. Wenn alles gut geht, wird es den Zune Scorpio bereits zur Weihnachtszeit in den Geschäften stehen (vorerst aber nur in den USA). Wann der Zune Scorpio in Europa auf den Markt kommt ist noch nicht bekannt. Die Farbkombinationen werden sicherlich beibehalten werden. Es wird den Zune Scorpio in weiß, schwarz und braun geben.
